Fünf Dinge, die man bei Eventfotos beachten sollte

Anderes
14.08.2012

Nach einigen Events (leider darf ich das meiste nicht online stellen, Recht am eigenen Bild und so) möchte ich mal eine kleine Übersicht der meiner Meinung nach fünf wichtigsten Dingen erstellen, die es zu beachten gibt, wenn man Veranstaltungen fotografiert.

Das Nichtbefolgen ist kein Beinbruch, doch können diese einfachen Tipps helfen, den Fotojob zu erleichtern.

1. Ersatz! Nichts ist wichtiger als eine Backuplösung, wenn schon keine zweite Kamera, dann wenigstens eine zweite Speicherkarte, ein zweiter Akku und mindestens ein weiteres Objektiv.
Es passiert so schnell, dass der Akku doch nicht voll aufgeladen war, oder man mehr Fotos und Videos macht, als geplant.

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2. Sich vorher mit dem Veranstalter/Kunden absprechen! Was für Fotos sind erwünscht? Gibt es schon Vorstellungen für die Bildgestaltung? Solche Fragen zu klären erspart mitunter eine Menge Stress und führt zu zufriedeneren Kunden.

3. Location-Check! Vorher einmal in Ruhe den Ort des Geschehens gesehen zu haben, kann viel Stress und eventuell unnötige Schlepperei ersparen. Ist das lange Tele sinnvoll? Kann ich indirekt blitzen? Das kann ohne viel Aufwand, sofern die Fahrtzeit kein Hindernis darstellt, ruhig vorher auskundschaftet werden.

4. Angemessene Kleidung! Zugegeben, das kommt auf das Event an, aber als Fotograf ist es nicht unbedingt empfehlenswert zum Beispiel auf Hochzeiten aufzufallen. Dort wo zumeist dokumentarische Fotos erwünscht sind, ist es also nicht schlecht, wenn man unauffällig bleibt und der Veranstaltung seinen Lauf lässt.

5. Kein “Warte mal”: Du bist der Fotograf! So schön fesselnde Gespräche auch sein können, erster Linie ist man als Fotograf da und wird (meistens) auch dafür bezahlt, also sollte man die Leute, die man fotografieren soll bzw. die fotografiert werden wollen, auch nicht warten lassen.

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Zusatz-Tipp:
Auch wenn Festbrennweiten auf Veranstaltungen im ersten Moment unpraktisch erscheinen, ist ihr Einsatz gerade für Bilder mit (wenig) vorhandenem Licht, ohne Blitz, nicht zu verachten. Es ist einfach ein Unterschied zu den Standardfotos, man fängt die Lichtstimmung einfach viel besser ein. Und die geringe Tiefenschärfe, die mit Festbrennweiten möglich ist, ergeben auch interessante Ergebnisse.